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<pre>Nachdem der 42-Jährige in seinen ersten drei Spielen als Interims-Trainer ungeschlagen geblieben war, setzte es am abgelaufenen Spieltag gegen Schalke 04 eine 1:3-Pleite.  <p> Hertha BSC hat den besten Rückrundenstart der jüngeren Vergangenheit hingelegt und aus den ersten beiden Spielen 2019 vier Punkte geholt.  <p>  Drei Pleiten innerhalb von nur acht Tagen hatten schließlich einen rasanten Absturz in der Tabelle zur Folge, der mittlerweile auch Trainer Viktor Skripnik nachdenklich stimmt: „Wenn wir so weiter spielen, dann sind wir im Abstiegskampf.“ <p> Darüber hinaus trug mit Sidney Sam auch der zweite winterliche Neuzugang zur qualitativen Stärkung bei — so allmählich haben die Südhessen folglich einen Kader zusammengetrommelt, für den das Bundesliga-Niveau kein Buch mit sieben Siegeln ist. <p>  Als dritte Begegnung habe ich mir jene zwischen Darmstadt und Bremen herausgesucht. Dem Aufsteiger wäre es zu wünschen, endlich einmal zu gewinnen, doch die Defensive lässt Punkte einfach nicht zu.  </pre>


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<pre>Fragt sich nur wie lange noch – schließlich ist es kein Geheimnis, dass sich die Roten und die Königsblauen bereits zum Abschluss des Spieltages im direkten Duell gegenüberstehen.  <p> Hertha-Coach Pal Dardai war über den ersten Sieg in der Rückrunde, der zugleich eine Serie von drei Remis in Folge beendete, erleichtert: „Unser Plan ist sehr gut aufgegangen. Wir haben eine hohe Disziplin an den Tag gelegt und sehr bissig gespielt.“  <p>  Da es sowohl gegen Leipzig als auch gegen Mainz zuletzt ein dünnes 1:0 gab, kann ich mir genau solch ein Resultat auch gegen Köln vorstellen, weshalb ich hier zur defensive Variante greife. <p> Mit dem fulminanten 3:0-Auswärtserfolg in Frankfurt befindet sich Hertha BSC plötzlich wieder im Rennen um die Europa League. Sollte der FC Bayern erwartungsgemäß das Finale im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt gewinnen, dann reicht Platz sieben für das internationale Geschäft. <p>  „Wir hätten in Führung gehen müssen, dann hätten wir eine große Chance gehabt, hier etwas mitzunehmen. Nach dem Platzverweis war das Spiel für uns gelaufen.“  </pre> 


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<pre> Zu guter Letzt möchte Hertha BSC bei Aufsteiger Arminia Bielefeld erneut gewinnen. Am vorigen Spieltag feierten die Berliner einen klaren 3:0-Erfolg gegen Schalke — der erste nach drei sieglosen Matches in Serie.  <p> Schmidt: „Jetzt kommen Trainingstage, in denen es darum geht, die Situation mal zu vergessen und in denen auch der Spaßfaktor drin ist und man viele Tore schießt.“  <p>  Die in der Rückrunde bereits gezählten zehn Einschläge führen zu dem bösen Verdacht, dass die Winterpause der Stabilisierung der Verhältnisse nicht dienlich war — der sich schon im Dezember andeutende Abwärtstrend hat sich im neuen Jahr noch einmal beschleunigt. <p>  Satte fünf Remis aus den jüngsten neun Partien sind dann auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich die Lage seit der Verpflichtung von Huub Stevens weiter dramatisierte — zumal das Team unter dem Holländer seinen einstmals gefürchteten offensiven Schwung verlor. <p>  Bei den Unionern schlagen ebenfalls 30 Punkte zu Buche, nur eines der letzten neun Matches endete siegreich. Da mir beide zu nervös für einen Dreier erscheinen, würde ich hier auf ein Remis setzen.  </pre>


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<pre> Gegen die sich sogar am hintersten Ende der Tabelle tummelnden Kölner sollten die Berliner nun aber dennoch von den zuletzt schmerzlich vermissten größeren Räumen profitieren — immerhin steht außer Frage, dass den Geißböcken das Verteidigen nicht zum Klassenerhalt verhelfen kann.  <p> Dass RenÃ© Adler obendrein einen wohl zu harten Platzverweis für eine vermeintliche Notbremse kassierte, setzte dem unglücklichen Auftritt die Krone auf — das Fehlen des verlässlichen Rückhalts schlägt gegen Werder vermutlich ganz besonders ins Konto.   <p> Bemerkenswert ist der freilich viel zu spät angenommene Abstiegskampf vor allem deshalb, weil der Umschwung gegen zwei Teams aus dem obersten Tabellendrittel gelang, die gegen die plötzlich um ihre Ehre kämpfenden Niedersachsen erstaunlicherweise kein Mittel fanden. <p>  Die Wettanbieter schieben den HSV — wohl aufgrund des Punktgewinnes bei Hoffenheim und der Bremer Niederlagenserie — in die Favoritenrolle für das Duell zwischen der schlechtesten Heimmannschaft (1 Punkt, 3:14 Tore) und der zweitschlechtesten Auswärtsmannschaft (1 Punkt, 5:18 Tore) der Liga.  <p> Hatte es etwa der Freiburger Top-Stürmer Nils Petersen im letzten Heimspiel selbst vom Elfmeterpunkt nicht vermocht, den Wölfen einen Treffer einzuschenken, leitete Anfang der Woche Keeper Schwolow mit einem fatalen Fehlpass den endgültigen Genickbruch bei den Rheinhessen ein.  </pre>


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<pre> Angesichts solch imposanter Zahlen erweist sich eine ambitionierte Über-Unter-Wette für die Wettfreunde nun selbstverständlich auch vor der anstehenden Neuauflage als allererste Wahl.  <p> In meinen Augen ist dafür zum Beispiel die Begegnung zwischen RB Leipzig und dem VfB Stuttgart prädestiniert. Die Sachsen verloren zum Auftakt mit 2:3 gegen Leverkusen, nach dem 3:0 im Supercup gegen den FC Bayern eine herbe Enttäuschung.  <p>  „Wenn man zweimal führt in Ingolstadt, sollte man das Spiel gewinnen können“, findet auch Peter Stöger, der für die Leistung seiner Elf hinterher nur im wienerischen Dialekt Worte fand: „Das war ein richtiger Schweinskick.“ <p>  Nichtsdestotrotz gilt es zu konstatieren, dass beim FCI derzeit vieles rund läuft. Vor allem in der Hintermannschaft, die in dieser Saison schon vier Mal „zu Null“ spielte. Sehr zur Freude von Ramazan Ã–zcan, der dabei stets zwischen den Ingolstädter Pfosten stand und das Torhüterduell mit Ã–rjan Nyland (spielte beim 0:4 gegen den BVB) spätestens mit dem jüngsten Erfolg im Weserstadion für sich entschieden haben dürfte.  <p> Auch die Tatsache, nicht mehr ganz so abhängig von den eigenen Stammspielern zu sein, stellt einen großen Pluspunkt gegenüber den Vorjahren dar. So fehlten gegen den VfL mit Kapitän Vedad Ibisevic, Mitchell Weiser und Per Skjelbred gleich drei Konstanten in der Berliner Startelf, dennoch wurde die Partie am Ende siegreich bestritten.  </pre>


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